Heftige Kritik an Sportverbänden durch Imke Duplitzer.

Categories: Nachrichten, Sport
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Published on: 23. Juli 2012

Hallo ihr da draussen – Heute meine ich:

Wer ist Imke Duplitzer? Eine deutsche Degenfechterin die vor ihrer fünften Olympiateilnahme steht. Eine Sportlerin die sich also im internen Geschäft des Sports auskennt. Sie prangert nun kurz vor der Olympiade in London Verhalten und Entscheidungen der Sportfunktionäre im In- und Ausland, sprich DOSB und IOC an. Sie sagt die Anzugträger in den Verbänden leben weit von der täglichen Sportrealität entfernt in ihrem “Wolkenkuckucksheim”.

Mit anderen Worten ist es diesen Menschen zu verdanken dass aus dem olympischen Gedanken eine Gelddruckmaschine wurde. Die Reihenfolge ist durcheinander gekommen. Imke geht sogar soweit, dass sie das Verhalten mit der früheren DDR vergleicht. Was uns zum nächsten Punkt ihrer Aussage bringt. ” DOPING ” ein alltägliches Gespenst im Weltsport. Nach ihrer Aussage ist es ein Leichtes, wenn man etwas Geld, einen guten Arzt und einen laschen Verband hat, zu dopen.

Sie will damit sagen, dass alle Anstrengungen zur Aufklärung von Doping ewig hinter der Realität herlaufen. Wenn ich Sie richtig verstehe meint sie weniger Geld für die Anzugträger und mehr Geld zur Aufklärung. Auch die Frage der Trainerqualifikation beschäftigt sie. Die fortführend zwangsläufig im Nachwuchsmangel endet.

Festzuhalten ist aber der Mut einer deutschen Sportlerin eine Woche vor Olympia tacheles zu reden und damit ihre fünfte Teilnahme an olympischen Spielen zu riskieren. Viel Glück Imke Duplitzer!

Hallo ihr da draussen – bis Morgen!

Foto: © Thorsten Freyer  / pixelio.de

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